Lydia kommt

Beim gemeinsamen Seminar der Kirchenvorstände der drei Gemeinden Auferstehung, Hausen und Wichern haben die Kirchenvorstände jeweils die Fusion zur Lydiagemeinde beschlossen.
In der Präambel heißt es: Die vertragsschließenden Kirchengemeinden blicken auf eine langjährige Zusammenarbeit zurück. Auf Basis des gemeinsam erarbeiteten Leitbildes schließen die Vertragsparteien diese Vereinbarung.
Seit 2016 haben sich die Kirchenvorstände und weitere ehrenamtliche Gemeindemitglieder ausführlich mit der Fusion, ihren Möglichkeiten und ihren Konsequenzen beschäftigt. Mitte 2017 wurde in allen Gemeinden eine Absichtserklärung zur Fusion verabschiedet. Über die Gemeindebriefe und bei den Gemeindeversammlungen haben wir regelmäßig über den Fortschritt des Vorhabens informiert. Bei den letzten Gemeindeversammlungen der drei Gemeinden am 24.3.2019 haben sich die Anwesenden mehrheitlich für eine Fusion ausgesprochen. Diese Voten waren die Grundlage für die Entscheidung der Kirchenvorstände am 6. April 2019.
Bevor die Fusion in Kraft tritt, wird der Vertrag nun dem Stadtdekanat und der Kirchenleitung in Darmstadt zur Zustimmung vorgelegt. Zum 1. Januar 2020 gehen die Gemeinden Auferstehung, Hausen und Wichern dann in die Evangelische Lydiagemeinde Frankfurt am Main auf.
Sicher gibt es bis dahin noch einige Fragen. Einige nehmen wir hier auf, bitte sprechen oder schreiben Sie ihre Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher an, wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben.

Wo wird das Gemeindebüro sein?
Das Gemeindebüro der Lydiagemeinde wird in der Graebestraße sein. In Hausen und in der Pützerstraße wird einmal wöchentlich eine der Gemeindesekretärinnen für eine Präsenzzeit vor Ort sein.

– Wo findet der Gottesdienst statt?
Wir feiern Gottesdienste gemeinsam an allen drei Kirchorten, insgesamt finden 6-7 Gottesdienste im Monat statt. Mit dem gemeinsamen Gottesdienstkonzept beginnen wir schon vor der Fusion im Anschluss an die Sommerkirche im August 2019. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Gemeindebrief auf Seite 10 und 11.

 – Gehört unsere Kita dann noch zur Gemeinde?
Die Lydiagemeinde tritt in die Rechtsnachfolge der drei Gemeinden. Entsprechend behalten sie auch deren Einrichtungen: Die Kindertagesstätte der Auferstehungsgemeinde, die Kindertagesstätte der Wicherngemeinde ebenso wie das Offene Kinder- und Jugendbüro der Wicherngemeinde und das DRIN-Projekt der Gemeinde Hausen. Nur die Namen müssen noch geändert werden. Dazu gehört natürlich auch, dass alle Stelleninhaber*innen mit übernommen werden.

– Welcher Pfarrer, welche Pfarrerin ist ab 2020 für mich zuständig?
In der Lydiagemeinde wird es keine geographisch sortierten Seelsorgebezirke geben, das heißt die beiden zuständigen Pfarrpersonen sind beide für seelsorgerliche Anliegen ansprechbar. Für Bestattungen ist diejenige Pfarrerin bzw. derjenige Pfarrer zuständig, der oder die am Tag der Trauerfeier für diesen Dienst eingeteilt ist. Taufen werden von der Pfarrperson übernommen, die nach Jahresplan den betreffenden Gottesdienst leitet.

 – Wird es den Gemeindebrief noch geben?
Momentan wird ein neues Konzept für den Gemeindebrief der Lydiagemeinde erarbeitet, der dann ab 2020 an alle Gemeindemitglieder verteilt wird.

 – Wer wird die Gemeinde leiten?
Ab dem 1.1.2020 wird der neue Kirchenvorstand der Lydiagemeinde aus allen aktuellen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern der Gemeinden Wichern, Hausen und Auferstehung bestehen. Der neue Kirchenvorstand wählt aus seiner Mitte eine neue Vorsitzende bzw. einen neuen Vorsitzenden. Dieser Kirchenvorstand leitet bis zur nächsten Wahl eines neuen Kirchenvorstandes am 13.6.2021 bzw. bis zur Amtsübergabe die Gemeinde.

Momentan gibt es bis zur Umsetzung der Fusion noch viel zu tun, die Vertreter*innen in den verschiedenen Arbeitskreis bringen viel Zeit und Energie ein, um alle weiteren Fragen zu klären. In den Gemeindebriefen werden wir weiterhin über die einzelnen Schritte informieren. Wir bitten um Gottes Segen für das Gelingen.
Im Namen der Steuerungsgruppe Fusion, Katja Föhrenbach