Fusionsgespräche – Infos zum Stand März 2019

Seit fast zwei Jahren arbeiten Menschen an der Vorbereitung einer Fusion unserer drei Gemeinden Hausen, Auferstehung und Wichern. Nicht nur Mitglieder der Kirchenvorstände sind daran beteiligt, sondern in den einzelnen Arbeitsgruppen sind auch weitere Ehrenamtliche eingebunden.

Die geistlichen Grundlagen: Leitbild und Name

Es ist klar, dass viel Organisatorisches vorbereitet werden muss. Auf der anderen Seite haben wir in den Kirchenvorständen früh deutlich gemacht, dass vor allem die geistliche Grundlage für eine Fusion klar sein muss. Wir haben unsere verschiedenen Gemeindeleitbilder verglichen und viele Parallelen entdeckt. Gemeinsam haben wir ein neues Leitbild entwickelt und auf dieser Grundlage unter vielen Vorschlägen aus den Gemeinden einen neuen Gemeindenamen ausgesucht. Derzeit arbeitet die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit daran, hierzu auch ein Logo zu entwickeln, das auf Gemeindebriefen, auf der Website und auf Briefbögen sowie sonstigen Drucksachen und öffentlichen Darstellungen zu sehen sein wird.

Gottesdienste

Ebenso schon fast fertig ist das neue Gottesdienstkonzept. Nach der schon längst etablierten gemeinsamen Sommerkirchenzeit gibt es für die Auferstehungs-, die Wichern- und die Hausener Gemeinde keine zeitgleichen Gottesdienste mehr, sondern ein gemeinsam geplantes Konzept für die Gottesdienste, bei dem die Pfarrpersonen an allen drei Orten aktiv sein werden. Dabei sieht das Grundschema so aus:
1. Sonntag im Monat: Morgengottesdienst in Auferstehung und Abendgottesdienst in Hausen
2. Sonntag im Monat: Morgengottesdienst in Wichern
3. Sonntag im Monat: Morgengottesdienst in Hausen und Abendgottesdienst in Auferstehung
4. Sonntag im Monat: Familiengottesdienst in Wichern
5. Sonntag im Monat: Raum für besondere Ideen…
Die Verteilung von Sondergottesdiensten, Taufen, Abendmahlsfeiern usw. ist auch bis Ende des Jahres fertig geplant. Für die Ausgestaltung der Abendgottesdienste wird im Laufe des Jahres eine Arbeitsgruppe Vorschläge machen – aber es wird auch Bewährtes weitergeführt werden, wie musikalische Gottesdienste, Taizé-Gottesdienste u.a. Zur Idee von Fahrdiensten zu den Gottesdiensten hat ebenfalls eine kleine Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufgenommen.

Hier ist Musik drin

Die Kirchenmusik spielt in allen drei Gemeinden eine große Rolle und beschäftigt eine eigene Arbeitsgruppe. Wichtig ist es, die unterschiedlichen Aktiven in Chören und Gruppen miteinander bekannt zu machen. Hier ist schon einiges passiert und wird auch im Laufe dieses Jahres noch folgen. Wie genau die kirchenmusikalische Arbeit in Zukunft aussehen soll, wird sich im Gespräch mit den Gruppen und Aktiven mit der Zeit noch klären. Alles, was Freude macht und funktioniert, soll und darf weitergehen. Das gilt übrigens für alle Gruppen und Aktivitäten, nicht nur für die Musik.

Geld und Gebäude

Bereits verglichen sind die Haushalte der Gemeinde. Alle drei Gemeinden stehen finanziell stabil da, auch wenn sie jetzt schon ihre Haushalte jedes Jahr über Spenden und Rücklagenentnahmen absichern müssen. Die Rücklagen erlauben für absehbare Zeit eine Fortführung der gewohnten Aktivitäten. Nun bereitet die Arbeitsgruppe Finanzen eine Zusammenführung der Haushalte im Detail vor.
Auch in der Gebäudefrage sind für die nächsten Jahre keine Überraschungen zu erwarten. Die Gebäudekonzepte sind umgesetzt und vom Ev. Regionalverband stehen die Signale für die nächsten Jahre auf „Grün“ für den Erhalt der Bestände.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Zusammenführung der gemeindlichen Kommunikation. Zu einem Konzept für eine gemeinsame regelmäßige Publikation („Gemeindebriefe“ bzw. –„Zeitung“) ist das Konzept schon weit gereift. Die schon genannte Arbeit am Logo gehört auch in die Zuständigkeit dieser Arbeitsgruppe, wie auch eine neue Website.

Verwaltung

Hier ist sicher noch die meiste Arbeit zu tun. Die grundlegenden Entscheidungen sind jedoch getroffen: Hauptsitz der Gemeinde wird die Graebestraße 2, weil hier die größten Räume für die Verwaltung und Archivierung zur Verfügung stehen. In der Pützerstraße und in Alt-Hausen wird es regelmäßige Präsenzzeiten der Gemeindesekretärinnen geben.

Was sowieso klar ist

Ohnehin klar ist: Die beiden Kitas und die Kinder- und Jugendarbeit in Praunheim bleiben in Trägerschaft der neuen Gemeinde, wie auch das DRIN-Projekt in Hausen. Die Aktivitäten und Gruppen in den Gemeinden laufen natürlich weiter. Wir freuen uns, wenn Gruppen mit ähnlichen Zielen und Themen zueinander finden. Das kann zum Beispiel bei der Kinderkirche passieren. Aber es kann auch unabhängig weitergehen, so, wie es am besten zu den Aufgaben und Zielen passt.

Im Detail ist noch vieles zu tun. Aber erstmal muss ja der Fusionsbeschluss offiziell fallen. Das geschieht nach der gründlichen Beratung in den Gemeindeversammlungen dann in den Kirchenvorständen.