Orgelrenovierung – es ist vollbracht!

Es ist vollbracht!

Die Königin der Instrumente ist wieder „salonfähig“.
Die längst überfällige Orgelrenovierung unserer über 50 Jahre alten „Queen“ im Kirchsaal des Gemeindehauses ist abgeschlossen.

Anfang Oktober kam die beauftragte Firma und baute das Instrument im Kirchsaal auseinander. Viele Einzelteile lagen so während der Renovierungszeit verteilt herum.

Vieles wurde in die Werkstatt gebracht und dort einer sorgfältigen Inspektion, Reinigung und Reparatur unterzogen. Alleine das Reinigen der Holz- und Metallpfeifen hat einige Zeit gedauert. Der Staub von etlichen Jahren wurde entfernt und die Pfeifen wurden neu gestimmt. Auch das äußere Erscheinungsbild bedurfte dringend einer Schönheitsbehandlung. Die Pedale brauchten unbedingt etwas Zuwendung. Denn, wer wird schon gerne mit Füßen getreten?

Der Gottesdienstbetrieb war in dieser Zeit nicht im Kirchsaal möglich. Das Feierabendmahl fand z. B. in der Bibliothek statt.

Unser musikalisches Herzstück jedes Gottesdienstes wird zwar jährlich gewartet, jedoch liegt die letzte Grundsanierung auch schon wieder satte 20 Jahre zurück.

1995 wurde unsere „alte Dame“, die seit Bestehen des Gemeindehauses fast jeden Sonntag ihren liturgischen Beitrag in unseren Gottesdiensten leistet, das letzte Mal generalüberholt. Im Zuge dessen bekam sie auch ein neues Manual (eine Klaviatur) eingebaut. Jedoch sind Pfeifen, Register und Pedale unverzichtbar für solch ein Instrument und bedurften eingehender Begutachtung und Pflege. Denn was ist ein gut besuchter Gottesdienst ohne wohlklingende Orgelmusik?

Die Renovierungsarbeiten werden ca. 17000 € kosten. Von der Kirchenverwaltung hat die Wicherngemeinde 7500 € erhalten.

Durch unseren Spendenaufruf 2017 konnten wir bislang mit Ihrer Hilfe 4500 € dazu beisteuern. Den Restbetrag von 5000 € muss die Gemeinde durch ein aufgenommenes Darlehen vorfinanzieren.

Für Ihre Spenden möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Gemeinde auch weiterhin mit einem kleinen Obolus für unsere Orgel unterstützen würden.

Sandra Hechler